Moritz Mücke Direkt zum Hauptbereich

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12 Rules for Life - Der Moderne Traditionalismus des Jordan Peterson

Junge Männer finden ihren Platz in der Welt nicht leicht. Fernweh, Weltschmerz und gnadenloser Wettbewerb stellen sich ihnen zwangsläufig in den Weg. Zwar lieben sie durchaus die gerechte Sache, allerdings nicht etwa deshalb, weil sie gerecht ist, sondern wegen der glitzernden Glut, der „brennenden Lunte“. Das erkannte Nietzsche und setzte hinzu: „Mit Gründen gewinnt man diese Pulverfässer nicht!“
Professor Jordan Peterson hat sie aber gewonnen, und zwar mit guten Gründen. Die brennende Lunte ist dabei die Sache seiner Gegner, die ihn am liebsten von seinem Heimatcampus in Toronto verjagen würden, seitdem er dort ankündigte, sich gesetzlich vorgeschriebener Gendersprache verweigern zu wollen. Zumindest in den oft absurden Filterblasen, die im Westen schon länger (und noch immer) als geisteswissenschaftliche Fakultäten durchgehen, reicht so etwas aus, um sich mächtige Feinde zu machen. 
In ihren Augen hat Peterson sich schlicht in der Zeit geirrt. Gut hätte er ins 18. Jahrhundert gepa…

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